Blackjack-Strategie für harte Hände

Veröffentlicht: Geschrieben von Marie Pohl0 Comments

Black Jack AJ Table

In diesem Text geht es um eine Strategie beim Spielen von harten Händen im beliebten Spiel Black Jack. Wichtig ist vor allem, dass der Spieler weiß, dass sie stets eine harte 8 und weniger haben werden. Weiterhin muss er wissen, dass eine harte 17 und alles, was darüber ist, gehalten werden muss.

Dann gibt es nur noch ein System für 8 noch übrig bleibende Möglichkeiten. Alle anderen Varianten wurden durch die oben erwähnten Systeme bereits abgedeckt. Damit es einfacher wird, die Strategie zu lernen, ist sie für alle Gesamtsummen zwischen 13 und 16 gültig, wodurch die Gesamtzahl der Varianten erneut reduziert wird, nämlich auf 5 Stück.

Steife Hände

Wenn von den harten 12ern bis 16ern gesprochen wird, sind damit „steife Hände“ gemeint. Solche Hände sind in aller Regel doof, weil sie häufig nicht ausreichend gut sind, damit die Hand des Dealers geschlagen werden kann. Damit stehen die Chancen besonders hoch, aus der Partie zu fliegen.

Mögliche Hände mit Verdoppelung

Wenn der Spieler eine harte 9 oder eine harte 11, oder alles dazwischen, hat, sind das gute Gelegenheiten, um zu verdoppeln. Dabei macht es Sinn, sich hier genauer zu hinterfragen, welche Strategie am sinnvollsten ist. Wichtig ist: Verdoppeln!

Mit der harten 8 spielen

Hat der Spieler eine 8 auf der Hand, sollte er grundsätzlich eine neue Karte ziehen. Das liegt daran, dass die Chance sehr hoch ist, eine 10 zu erhalten. Das wäre dann eine gute Summe von 18, welches eine gute Hand darstellt. Weiterhin ist es nicht möglich, mit einer 8 auf der Hand zu überkaufen. Das höchste, was der Spieler erhalten kann, ist ein Ass. Das wäre dann insgesamt eine weiche 19. Es gibt also wenige bessere Ausgangslage als eine 8. Verdoppeln jedoch sollte der Spieler nicht, denn eine gewisse Chance immer noch da, dass der Dealer am Ende mehr Augen auf der Hand hält.

Spielen der harten 9

Hat der Spieler eine harte 9 auf der Hand, so wird verdoppelt, sofern der Dealer eine Summe zwischen 3 und 6 zeigt. Ist dies nicht der Fall, wird auf jeden Fall eine weitere Karte gezogen – ohne Verdoppelung. Auch hierfür sind die Gründe schnell ausgemacht: In den meisten Fällen nehmen die Strategien an, dass eine 10 gezogen wird, da es davon verhältnismäßig viele im Kartendeck gibt. Das heißt, dass die Gesamtsumme dann bei 19 läge. Eine solche Summe ist sehr solide und kann auf jeden Fall eine Gewinnerhand sein. Vor allem, wenn der Dealer eine Zahl zwischen 3 und 6 zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er überkauft besonders hoch. Ist das der Fall, wäre die Hand auf jeden Fall gewonnen.

Die harte 10

Hat der Spieler eine harte 10 auf der Hand, sollte er verdoppeln, sofern der Dealer eine Summe zwischen 2 und 9 zeigt. Ist das nicht der Fall, wird bei einer harten Hand einfach eine weitere Karte gezogen. Da die 10, wie bereits erwähnt, besonders häufig im Kartendeck enthalten ist, ist die Wahrscheinlichkeit, eine solche zu erhalten sehr hoch. Die Gesamtsumme läge dann bei 20 und damit wäre die Hand sehr gut. So müsste der Dealer schon eine 21 ziehen, um das Spiel noch gewinnen zu können. Deshalb sollte man drauf 8., nur zu verdoppeln, wenn der Dealer zwischen 2 und 9 Augen auf der Hand hält. Ansonsten wird einfach eine weitere Karte gezogen.

Mit der harten 11 spielen

Sofern der Dealer eine Summe zwischen 2 und 10 auf der Hand hat, wird der Einsatz verdoppelt. Hat er eine andere Summe auf der Hand, wird lediglich eine weitere Karte gezogen. Warum ist das so? Es gibt in dem Kartendeck 16 Karten mit einem Wert von 10. So ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, eine 21 auf der Hand zu halten, nachdem eine weitere Karte gezogen wurde. Damit ist das Spiel in den meisten Fällen auch gewonnen, auf jeden Fall aber gibt es dann ein Unentschieden. Die harte 11 auf der Hand zu haben, ist also eine der besten Ausgangssituationen, welche einen Spieler überhaupt haben kann.

Spielen mit der harten 12

Hier wird nicht verdoppelt, sondern lediglich gehalten, wenn der Dealer eine 4, eine 5 oder eine 6 zeigt. Ist dies nicht der Fall, wird eine weitere Karte gezogen. Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass der Dealer über kauft, wenn er eine 4, eine 5 oder eine 6 hält. In so einem Fall sollte der Spieler selbst nicht riskieren, dass er über kauft, indem er zu seiner 12 beispielsweise eine 10 dazu erhält. Hier ist es wichtig, Risiko und Nutzen abzuwägen. Deshalb: Nur ziehen, wenn der Dealer eine andere Summe als 4,5 oder 6 auf der Hand hält.

Spiel mit einer harten Hand zwischen 13 und 16

Hier wird gehalten, wenn der Dealer eine Summe von 2, 3, 4, 5 oder 6 zeigt. In allen anderen Fällen wird eine weitere Karte gezogen. Das Problem hier ist, dass man mit einer harten Hand zwischen 13 und 16 keine sehr gute Ausgangsposition hat. Deshalb sollte man in den meisten Fällen darauf hoffen, dass der Dealer sich über kauft. Also wird in den meisten Situationen keine weitere Karte gezogen, sondern die Hand gehalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.