Blackjack-Varianten

Blackjack ist ein sehr beliebtes Spiel im Casino. Deshalb ist es keine Überraschung, dass unterschiedliche Casinos in regelmäßigen Abständen viele neue und dabei auch speziell angepasste Varianten des Blackjacks herausbringen. Es gibt drei Varianten, welche dabei besonders verbreitet sind: das europäische Blackjack, das Atlantic City sowie das Vegas Blackjack.

 

Aber es gibt noch viele andere Blackjack-Varianten, um die sich dieser Text drehen soll. Doch bevor es losgeht, noch einige Auszahlungsraten der verschiedenen Blackjack-Varianten. Dabei geht es vor allem um den sogenannten „Haus-Vorteil“. Er beschreibt den Unterschied zwischen den reellen Gewinnwahrscheinlichkeiten sowie der Auszahlung des Gewinns. Dabei gilt ganz allgemein, dass die Gewinnchancen umso geringer sind, desto höher der „Haus-Vorteil“ ist. Im Folgenden eine Tabelle dazu:

 

BLACKJACK VARIANTEN

HAUS-VORTEIL

Atlantic City Blackjack

0.35%

Bonus Blackjack

0.39%

Double Exposure Blackjack

0.69%

Europäisches Blackjack

0.39%

Spanisches Blackjack

0.38%

Vegas Downtown Blackjack

0.38%

Vegas Strip Blackjack

0.34%

 

Dabei sollte berücksichtigt werden, dass diese Zahlen lediglich ein Anhaltspunkt sind. Der Haus-Vorteil kann variieren, hängt von bestimmten Regeln ab und schwankt je nach Casino. Deshalb sollte jeder, der sich für Blackjack interessiert, in dem potenziellen Casino schauen, wie der Haus-Vorteil genau aussieht. Dann sollte er gegebenenfalls entscheiden, welche Blackjack-Variante er wählt.

 

Black Jack Atlantic City

 

Diese Blackjack-Variante ist relativ unterhaltsam, sie wird dabei in den allermeisten Casinos zum einen als Einzel- und zum anderen als Multi-Hand-Version offeriert. Egal welche Version der Spieler nutzt, die Strategien und die Regeln sind die gleichen. Dennoch ist es in aller Regel so, dass bei der Multi-Hand-Version mehr Geld ausgegeben wird.

 

GLITZERWELTGanz allgemein kann man sagen, dass die Atlantic City-Version einen der niedrigsten Haus-Vorteile bei Casinos hat. Diese Version ist amerikanisch und wird dabei mit acht unterschiedlichen Kartendecks gespielt. Der Dealer startet mit zwei Karten, es folgt die Prüfung auf Blackjack. Wenn der Spieler verdoppelt hat und der Computer einen Blackjack hat, ist die Party vorbei und der Spieler hat verloren. Der Dealer zieht, bis er insgesamt mindestens siebzehn Punkte hat - dabei ist es egal, ob es eine harte oder eine weiche siebzehn ist. Für den Spieler ist es möglich, nach Erhalt der ersten beiden Karten zu verdoppeln. Auch ein Teilen ist möglich und nach dem Teilen kann der Spieler ebenfalls verdoppeln. Eine Teilung ist bis zu dreimal möglich, außerdem kann der Casino-Nutzer aufgeben. Das ist möglich, nachdem der Dealer seine beiden Spielkarten auf Blackjack geprüft hat.

 

Europäisches Blackjack

 

Das europäische Blackjack ist eine Art des sogenannten klassischen Blackjacks und wird im Grunde genommen wie das eigentliche Spiel gespielt. Die Regeln sind dabei sehr simpel, es gibt zwei Standardsätze an Karten von jeweils 52 Stück im Spiel. Hat entweder der Dealer oder der Spieler ein Blackjack, so ist der Gegenspieler besiegt. Alle Bildkarten, also Bube, König und Dame, haben einen Wert von zehn. Die zehn selbst natürlich auch. Die Asse haben je nach Situation einen Wert von eins bzw. elf. Jedem Spieler ist es pro Durchgang möglich, maximal neun Karten zu ziehen. Der Dealer zieht bis zur 17, egal ob sie weich oder hart ist. Natürlich hat er auch dann aufzuziehen, wenn er überkauft hat, also sein Gesamtwert des Blattes 21 Punkte übersteigt. Der Spieler hat dann automatisch gewonnen. Für den Fall, dass Dealer und Spieler denselben Karten Wert haben, endet das Spiel als sogenanntes „Push“, was auf Deutsch so viel wie Unentschieden bedeutet. Sollte der Dealer einen Blackjack haben, verliert der Spieler den gesamten Einsatz. Es ist dem Spieler möglich, eine Versicherung zu nutzen, sofern die aufgedeckte Karte des Computers ein Ass ist. Es wird dann mit einer Quote von 3:2 ausgezahlt.

 

Vegas Downtown

 

Auch dieses Spiel wird zum einen als Einzel-und zum anderen als Multi-Hand-Version offeriert. Der allgemeine Spielablauf bleibt gleich, auch wenn sich die Strategie deutlich ändern kann, je nachdem, welche Version gewählt wurde. Auch bei dieser Blackjack-Version wird mit zwei Sätzen von je 52 Spielkarten gespielt. Zu Beginn einer jeden Runde überprüft der Dealer, ob er einen Blackjack hat. Er zieht so lange weitere Karten, bis er eine harte oder weiche 17 hat. Das bedeutet, dass die Gefahr groß ist, dass er über kauft. Für den Spieler gibt es die Möglichkeit, nach Erhalt der ersten beiden Karten entweder zu teilen oder zu verdoppeln. Das Teilen ist bis zu drei Mal in einem Spiel möglich. Es gibt bei dieser Blackjack-Variante einen Unterschied zu den anderen Varianten: Wenn man zwei Asse splittet und eine zehn folgt, ist das kein Blackjack, sondern ein Blatt mit dem Wert von 21.

 

Vegas Strip

 

vegasDies ist die bekannteste Blackjack-Version, weil der Haus-Vorteil meistens besonders niedrig ist. Eigentlich gibt es keinen Unterschied zu der klassischen Version des Blackjacks, aber für das Spiel werden vier reguläre Kartensätze verwendet. Das heißt also, dass die Chancen auf einen Gewinn bei der Einzelhand-Version höher sind. Im Gegensatz dazu haben Multi-Hand-Versionen schlechtere Quoten, da die Wahrscheinlichkeit, auf eine gute Karte geringer ist.

Wie bei der zuvor beschriebenen Blackjack-Variante ist auch hier der Fall, dass nach dem Teilen von zwei Assen, kein Blackjack zustande kommt, wenn eine Zehn gezogen wurde. Der Dealer zieht dabei, bis er eine harte oder weiche 17 erreicht hat.

 

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